Weg frei für klimafreundliche Gebäudesanierungen. So titelt die NZZ. Und so fragte ich mich, was denn da wohl bisher im Weg gestanden sei. Der Untertitel verrät dann, dass der Bundesrat 200 Mio. Fördergelder bewilligt hat. Pro Jahr.
Aha. Der Weg ist nun also frei, weil es ab jetzt Subventionen gibt. Und ohne Subventionen war der Weg bisher geschlossen gewesen?
Kein vernünftiger Mensch versteht, warum der Staat ihm einen rechten Teil seines Einkommens raubt, um jemand anderem Subventionen für eine Solaranlage, eine Erdsondenheizung oder eine besser isolierte Hütte zu bezahlen. Denn dieses Geld fehlt ihm, um selber den Handwerker für die Isolation seines eigenen Heims aufzubieten.
Und kein vernünftiger Mensch versteht, warum die NZZ solche widersinnigen Titel setzt.
Nach Climategate, dem Leck beim Klimaforschungszentrum der University of East Anglia in England, fanden sich nun auch an amerikanischen Instituten manipulierte Datensätze im grossen Stil. Die Quintessenz: Die Erde erwärmt sich nur, weil die Messdaten manipuliert sind. Global Warming wird zur Science Fiction.
Nun, es ist sicher nicht das Dümmste, sich für die Zeit nach “Global Peek Oil” eine Strategie zu erarbeiten. Doch das geht, ohne dass Unsummen an Firmen umverteilt werden, nur weil sich diese mit Greentech befassen.
Sicher war ich mir ja noch nie, ob sich das Klima auch ausserhalb des Dietiker Gemeinderatssaals wirklich so dramatisch ändert, wie uns das die Oekologisten und sonstigen Jünger Al Gores weis machen wollten. Nun schreibt erstmals der Spiegel, was Sache ist:
Die Durchschnittstemperaturen auf der Erde steigen seit Anfang des Jahrtausends nicht mehr weiter an. Und auch in diesem Jahr sieht es nach Stillstand aus.
Der Grossteil der Klimaforschergemeinde ist ausser sich. Für die Klimahysteriker fällt ein Weltbild in sich zusammen. Die Daseinsberechtigung für ganze Industrieen, NGO’s, Journalisten und natürlich einer gewissen Sorte Politiker entfällt.
Zeit, für mehr Gelassenheit. Man kann aber auch trötzeln, wie Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung:
Die Erwärmung ist in den letzten Jahren weitergegangen.
Dem hält Jochem Marotzke, Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg entgegen:
Ich kenne keinen seriösen Kollegen, der leugnen würde, dass es in den letzten Jahren nicht mehr wärmer geworden ist
Wetten, dass es im kommenden Wahlkampf mindestens zwei Dietiker Parlamentarier gibt, die eher wie Rahmstorf tönen?
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