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	<title>Martin Müller</title>
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	<description>«Wer etwas wirklich will, findet einen Weg. Die anderen eine Ausrede.»</description>
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		<title>FDP. Die Populisten</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 08:39:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Müller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ei der Daus! Die FDP-Fraktion stellt kritische Fragen zum Computerkonzept der Schule Dietikon. Man stellt fest, dass dieselbe Fraktion zur Zeit der Diskussion dieses Konzepts einen IT-Fachmann in ihren Reihen wusste, der zudem vorher die Informatikkommission der Schule präsidiert hatte. Trotz dessen eindringlichem Abraten stimmte die Fraktion dem Konzept zu. «Es muss jetzt einfach endlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ei der Daus! Die FDP-Fraktion <a href="http://www.muellermartin.ch/wp-content/uploads/2010/05/Computer.pdf" target="_blank">stellt kritische Fragen</a> zum Computerkonzept der Schule Dietikon. <span id="more-310"></span>Man stellt fest, dass dieselbe Fraktion zur Zeit der Diskussion dieses Konzepts einen IT-Fachmann in ihren Reihen wusste, der zudem vorher die Informatikkommission der Schule präsidiert hatte. Trotz dessen eindringlichem Abraten stimmte die Fraktion dem Konzept zu. «Es muss jetzt einfach endlich etwas gehen», war die Begründung. Wohlfühl und Kungelei mit anderen Fraktionen war wichtiger, als die ehrliche Politik, die man vor den Wahlen versprochen hatte. Man wolle eine «konstruktive Politik» betreiben, hiess es. Daran, trotz vorhersehbarem Flop dem Steuerzahler Investitionen von 2.18 Millionen und jährliche Folgekosten von fast 0.6 Millionen aufzubürden, kann ich beim besten Willen nichts Konstruktives erkennen. Und daran, im Nachhinein mit populistischen Fragen eigenes Versagen übertünchen zu wollen, was nochmals ein hübsches Sümmchen kostet, auch nicht!</p>
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		<title>FDP erneut auf Abwegen</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 16:06:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Müller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Säuberungsaktion in der FDP Dietikon geht trotz Wählerverlust munter weiter. Nach mir liess der Vorstand nun auch die langjährige Schulpflegerin Claire Henke über die Klinge springen. Auch ihr wurde das rechtliche Gehör nicht gewährt; der Vorstand entschied, ohne sie einzuladen. Ihr „Vergehen“: Als Freundin meiner Familie, die ich für Partei und Schulpflege gewinnen konnte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Säuberungsaktion in der FDP Dietikon geht trotz Wählerverlust munter weiter. Nach mir liess der Vorstand nun auch die langjährige Schulpflegerin Claire Henke über die Klinge springen. Auch ihr wurde das rechtliche Gehör nicht gewährt; der Vorstand entschied, ohne sie einzuladen. Ihr „Vergehen“: Als Freundin meiner Familie, die ich für Partei und Schulpflege gewinnen konnte, hatte sie mich in den Gemeindewahlen mit ihrer Mitkandidatur auf der Liberalen Liste unterstützt. Verdiente Behördenmitglieder derart hemmungslos vor den Kopf zu stossen, ist aus menschlicher Sicht absolut kaltschnäuzig und arrogant. Es ist an der Zeit, die Präsidentin Elisabeth Müller wieder mal daran zu erinnern, dass sie bei den Nationalratswahlen 2003 auf der Dissidentenliste um den nicht berücksichtigten Thomas Wagner figurierte. Will die Generalversammlung weiteren Imageschaden von der FDP abwenden, so wählt sie diesen völlig ausgeflippten Vorstand in corpore sang- und klanglos ab.</p>
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		<title>Angriff auf die Freiheit</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 08:33:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liberalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Die SP Schweiz wolle sich vermehrt an den progressiven Werten der französischen Revolution orientieren und die Freiheit wieder ins Zentrum stellen, entnimmt man den Schweizer Ostersonntagszeitungen. Wobei man geflissentlich nachschiebt, dass davon die wirtschaftliche Freiheit sebstverständlich auszunehmen sei. Damit fischt man im liberalen Teich und die fast schon legendere Schwäche des Schweizer Freisinns zusammen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die SP Schweiz wolle sich vermehrt an den progressiven Werten der französischen Revolution orientieren und die Freiheit wieder ins Zentrum stellen, entnimmt man den Schweizer Ostersonntagszeitungen. Wobei man geflissentlich nachschiebt, dass davon die wirtschaftliche Freiheit sebstverständlich auszunehmen sei. <a id="more-223"></a><span id="more-306"></span>Damit fischt man im liberalen Teich und die fast schon legendere Schwäche des Schweizer Freisinns zusammen mit der Aufsplitterung der liberalen Kräfte in allerlei Partikularinteressensparteien wie den Grünliberalen, der BDP und Teilen der CVP, könnten dafür sorgen, dass dies sogar noch einen überraschenden Erfolg haben könnte. Wenn PR und Marketing gut betrieben werden.</p>
<p>Damit versucht die Linke (für Nichtschweizer: Sammelbegriff für sozialistische und sozialdemokratische Parteien verbunden mit den sozialen Flügeln der Mitteparteien; nicht zu verwechseln mit den deutschen SED-Erben) erneut, einen Kernbegriff des Liberalismus zu pachten und nach ihrem Gusto umzudeuten. Wenn dabei die Liberalen nicht aufpassen, so passiert damit dasselbe, wie schon mit dem Begriff “neoliberal”. War dieses Prädikat früher Inbegriff für soziale Marktwirtschaft nach liberalen Grundsätzen, hat es die Linke dank stehter unwidersprochener Wiederholung binnen weniger Jahrzehnte geschafft, dass weite Teile der Bevölkerung darunter die Inkarnation des Raubritterkapitalismus verstehen.</p>
<p>Freiheit ohne wirtschaftliche Freiheit ist Freiheit mit einer Mauer rundherum. Mit Grenzschutzsoldaten, deren hochheilige Aufgabe es ist, die Menschen an der Flucht vor dieser Freiheit zu hindern. Hatten wir alles schon und wollen wir nicht mehr erleben.</p>
<p>Deshalb müssen Liberale nun sofort die ihnen eigene, vornehme intellektuelle Zurückhaltung ablegen und diesen Kaperungsversuch des liberalen Freiheitsbegriffs mit scharfem Geschütz aus allen rhetorischen Rohren abwenden. Bevor wieder ein Begriff mehr vor die Hunde geht.</p>
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		<title>Kommt noch 2010: Kebap-Steuer</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 11:26:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Müller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Um der unkontrollierten Ausbreitung von Kebaperias in unserer Stadt Einhalt zu gebieten, hat der Stadtrat letzten Montag die Einführung einer Kebap-Steuer beschlossen. Mit einem Aufschlag von happigen 18 Prozent werden demnach sämtliche Kebap-Varianten, also auch Döner oder die beliebten Kebap-Boxen belastet. Recherchen zeigen, dass dahinter die bisher unbekannte Crown-Connection steckt. Die Förderer der sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um der unkontrollierten Ausbreitung von Kebaperias in unserer Stadt Einhalt zu gebieten, hat der Stadtrat letzten Montag die Einführung einer Kebap-Steuer beschlossen. Mit einem Aufschlag von happigen 18 Prozent werden demnach sämtliche Kebap-Varianten, also auch Döner oder die beliebten Kebap-Boxen belastet. Recherchen zeigen, dass dahinter die bisher unbekannte Crown-Connection steckt. Die Förderer der sich in Stadtbesitz befindlichen Taverne zur Krone, die noch diesen Monat wiedereröffnet werden soll, strecken ihre Arme bis weit in die Verwaltung hinein. Sogar die zwei höchsten politischen Ämter in Exekutive und Legislative sind infiltriert. &#8220;Mit der Massnahme sollen die etablierten Restaurationsbetriebe unterstützt werden. Wirtschaftsförderung beim Wort genommen&#8221;, begründet der zuständige Gesundheitsvorsteher Roger Brunner die Massnahme in einem Communiqué. Dass es indirekt darum gehe, dem neuen Kronen-Wirt den Boden zu ebnen, da dieser mit dem missglückten Umbau ohnehin einen schweren Start haben wird, will er nicht wahrhaben: &#8220;Der Stadtrat hat eine Massnahme beschlossen, die gut ist für alle Wirte.&#8221; Ob allerdings Wettbewerbsverzerrungen ein taugliches Mittel zur Förderung der Zielgruppe sind, bleibt dahingestellt. Auch dass es lediglich um die Kompensation der vom Kanton verfügten Steuersenkung um 1 Prozent geht, streitet Brunner ab: &#8220;Kebap ist unschweizerisch und bedroht unsere Wirte mit all ihren Angestellten. Hier müssen wir handeln&#8221;, so der stramme SVP-Mann auf Anfrage.</p>
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		<title>Ewige, nutzlose Debatte</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 20:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Müller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf Freie Welt ist eine Diskussion lanciert worden über “bedingungsloses Grundeinkommen” vs. “liberales Bürgergeld”. Ich habe meinen Kommentar dort eingschickt, will ihn aber hier auch direkt servieren:

Beim liberalen Bürgergeld fällt ins Gewicht, dass es an die Bedingung der Bedürftigkeit geknüpft ist. Eine Bedingung aber muss definiert werden und untersteht damit der politischen Willkür der gerade installierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://www.freiewelt.net/nachricht-3578/freiewelt-debatte%3A%3Cbr%3E-grundeinkommen%3Cbr%3E-vs.-b%FCrgergeld.html" target="_blank">Freie Welt</a> ist eine Diskussion lanciert worden über “bedingungsloses Grundeinkommen” vs. “liberales Bürgergeld”. Ich habe meinen Kommentar dort eingschickt, will ihn aber hier auch direkt servieren:</p>
<p><span id="more-294"></span></p>
<p>Beim liberalen Bürgergeld fällt ins Gewicht, dass es an die Bedingung der Bedürftigkeit geknüpft ist. Eine Bedingung aber muss definiert werden und untersteht damit der politischen Willkür der gerade installierten Regierungsclique. Zum Beispiel besteht die Gefahr, dass man die Bedürftigkeitsschwelle dynamisch definiert, um sich deren jährliche Anpassung und der damit in Verbindung stehenden Auseinandersetzungen zu entledigen. Also zum Beispiel 40 Prozent des Einkommensmedianes. Was dann zur Folge hat, dass bei konjunkturell steigenden Einkommen die Anzahl Bedürftiger automatisch zunimmt. Voilà!</p>
<p>Eine Bedingung aber will auch verwaltet werden, denn es muss deren Zutreffen ja festgestellt werden. Ein Heer von Beamten, rekrutiert aus den Tausenden jährlicher Abgänger sozio-philosophischer Studienrichtungen, wird damit nicht zu vermeiden sein. Ebenso wenig wie Bedürftigkeitsdetektive, welche den Bedürftigen hinterher Schnüffeln, ob sie wirklich nicht noch irgendwo schwarz ein Zubrot verdienen.</p>
<p>Dass das Netto nichts bringt, scheint auf der Hand zu liegen und wenn ich mich richtig erinnere, hatte dies auch Milton Friedmann irgendwann mal erkannt.</p>
<p>Von der Einfachheit her würde da viel eher das bedingungslose Grundeinkommen bestechen. Doch diese Theorie geht von einem falschen Begriff der Arbeit aus und funktioniert deswegen nicht.</p>
<p>Vertreter des BGE wie Ralph Boes behaupten, dass die Rationalisierungsprozesse Arbeit abschaffen und dafür Arbeitslosigkeit schaffen. Ein Schelm, wer ausgerechnet in dieser Frage eindimensional denkt! Diesen Vorgang hat nämlich schon Frédéric Bastiat in seiner Schrift “Ca q’on voit, et ça q’on ne voit pas” beschrieben. Im Kapitel VIII steht Eingangs die Provokation: “Fluch den Maschinen! Jedes Jahr stößt ihre vordringende Macht Millionen von Arbeitern in den Pauperismus, indem sie ihnen die Arbeit nimmt, mit der Arbeit den Lohn, mit dem Lohn das Brot! Fluch den Maschinen!”</p>
<p>Diese widerlegt er dann später mit folgenden Ausführungen:</p>
<p>Hans Biedermann besaß zwei Franc, die er zwei Arbeiter verdienen ließ. Aber nun erdachte er ein Arrangement aus Seilen und Gewichten, das die Arbeit um die Hälfte vermindert.</p>
<p>Also erhält er die gleiche Befriedigung, spart einen Franc und entlässt einen Arbeiter. Er entlässt einen Arbeiter; das ist, was man sieht . Und weil man nur dies sieht, sagt man: “Da sieht man, wie das Elend der Zivilisation folgt, wie die Freiheit der Gleichheit verderblich ist. Der menschliche Geist hat eine Eroberung gemacht und sofort ist ein Arbeiter für immer in den Abgrund des Pauperismus gefallen. Es ist allerdings möglich, dass Hans Biedermann weiterhin beide Arbeiter arbeiten lässt, aber er wird nur jedem zehn Sous geben, weil sie sich untereinander Konkurrenz machen und sich zu herabgesetztem Preis anbieten. So werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer. Man muss die Gesellschaft neu organisieren.”</p>
<p>Ein schöner Schluss und würdig des Anfangs! Glücklicherweise sind Anfang und Schluss alle beide falsch, denn hinter der Hälfte des Phänomens, die man sieht , steht die andere Hälfte, die man nicht sieht. Man sieht nicht den gesparten Franc von Hans Biedermann und die notwendigen Wirkungen dieser Ersparnis. Denn durch seine Erfindung gibt Hans Biedermann nur noch einen Franc für Handlanger aus, um eine bestimmte Befriedigung zu verfolgen, ihm bleibt ein anderer Franc. Wenn es also auf der Welt einen Arbeiter gibt, der seine unbeschäftigten Hände anbietet, so gibt es auf der Welt auch einen Kapitalisten, der seinen unbeschäftigten Franc anbietet. Diese beiden Elemente treffen und verbinden sich.</p>
<p>Und es ist klar wie der Tag, dass das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage an Arbeit, zwischen Angebot und Nachfrage an Lohn kein bisschen anders geworden ist. Die Erfindung und ein Arbeiter, bezahlt mit dem ersten Franc, vollbringen jetzt das Werk, das vorher zwei Arbeiter vollbracht haben. Der zweite Arbeiter, bezahlt mit dem zweiten Franc, verwirklicht ein neues Werk.</p>
<p>Gibt es also eine Veränderung auf der Welt? Es gibt eine nationale Befriedigung mehr, mit anderen Worten, die Erfindung ist eine kostenlose Eroberung, ein kostenloser Gewinn für die Menschheit.</p>
<p>Ende Zitat.</p>
<p>Deshalb komme ich zum Schluss: Das bedingungslose Grundeinkommen verhindert (oder mindestens behindert) Innovation, weil es den Innovativen, die investieren möchten, die Arbeiter verteuert.</p>
<p>Die Frage dreht sich daher nicht um Bürgergeld oder bedingungsloses Grundeinkommen. Sondern: Welche Alternativen gibt es in der klassischen liberalen Literatur dazu.</p>
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		<title>Juhu! Der Weg ist frei!</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 17:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Ordnungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaerwärmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Weg frei für klimafreundliche Gebäudesanierungen. So titelt die NZZ. Und so fragte ich mich, was denn da wohl bisher im Weg gestanden sei. Der Untertitel verrät dann, dass der Bundesrat 200 Mio. Fördergelder bewilligt hat. Pro Jahr.
Aha. Der Weg ist nun also frei, weil es ab jetzt Subventionen gibt. Und ohne Subventionen war der Weg bisher geschlossen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/weg_frei_fuer_klimafreundliche_gebaeudesanierungen_1.5148851.html">Weg frei für klimafreundliche Gebäudesanierungen</a>. So titelt die NZZ. Und so fragte ich mich, was denn da wohl bisher im Weg gestanden sei. Der Untertitel verrät dann, dass der Bundesrat 200 Mio. Fördergelder bewilligt hat. Pro Jahr.</p>
<p>Aha. Der Weg ist nun also frei, weil es ab jetzt Subventionen gibt. Und ohne Subventionen war der Weg bisher geschlossen gewesen?</p>
<p>Kein vernünftiger Mensch versteht, warum der Staat ihm einen rechten Teil seines Einkommens raubt, um jemand anderem Subventionen für eine Solaranlage, eine Erdsondenheizung oder eine besser isolierte Hütte zu bezahlen. Denn dieses Geld fehlt ihm, um selber den Handwerker für die Isolation seines eigenen Heims aufzubieten.</p>
<p>Und kein vernünftiger Mensch versteht, warum die NZZ solche widersinnigen Titel setzt.</p>
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		<title>Freisinnige Zielerreichung</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 14:21:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Müller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich bei der Dietiker FDP noch geduldet war, lautete deren Wahlziel für den Gemeinderat noch: Fünf Sitze. Auf ihrer Homepage brüstet sich die Verliererpartei (sie hat ja nicht nur mich, sondern auch herbe 1.4 Prozentpunkte Wähleranteil verloren) nun damit, das Wahlziel im Gemeinderat erreicht zu haben, weil sie ihre vier Sitze knapp über die Runden retten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich bei der Dietiker FDP noch geduldet war, lautete deren Wahlziel für den Gemeinderat noch: Fünf Sitze. Auf ihrer Homepage brüstet sich die Verliererpartei (sie hat ja nicht nur mich, sondern auch herbe 1.4 Prozentpunkte Wähleranteil verloren) nun damit, das Wahlziel im Gemeinderat erreicht zu haben, weil sie ihre vier Sitze knapp über die Runden retten konnte.</p>
<p>Eiderdaus, da passt man doch glatt am Schluss einfach das Ziel dem Resutlat an, um besser da zu stehen. Die wenigsten werden das merken; auch ich stolperte erst nach über einem Monat darüber.</p>
<p>So tricksen sich die Möchtegernliberalen also mit Schönschwätzereien durch die Politik. Dies ist übrigens immer noch der neuste Beitrag auf deren Homepage. Über einen Monat nach den Wahlen haben die doch tatsächlich immer noch nichts zu sagen.</p>
<p>Nachtrag: Die FDP liest offenbar hier mit. Kurz nach meiner Publikation wurde eine Kurznotiz über das GR-Präsidium aufgeschaltet.</p>
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		<title>Normalos zählen nicht</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 09:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Müller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Stadtrat gibt sich ja reichlich Mühe, die Sorgen und Nöte des Normalbürgers zu bagatelisieren, um dafür um so mehr den grossen Playern zu flattieren. In seiner Antwort auf eine Anfrage betreffend der Wirksamkeit der Lärmschutzwände entlang der Zürcherstrasse stützt er sich &#8211; expertenhörig wie eh und je &#8211; ausschliesslich auf die Angaben der SBB. Das Motto scheint [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Stadtrat gibt sich ja reichlich Mühe, die Sorgen und Nöte des Normalbürgers zu bagatelisieren, um dafür um so mehr den grossen Playern zu flattieren. <span id="more-274"></span>In seiner <a href="http://www.dietikon.ch/doc/doc_download.cfm?uuid=BD198510F30131C92F025C5B5D9ADB13&amp;&amp;IRACER_AUTOLINK&amp;&amp;" target="_blank">Antwort auf eine Anfrage</a> betreffend der Wirksamkeit der Lärmschutzwände entlang der Zürcherstrasse stützt er sich &#8211; expertenhörig wie eh und je &#8211; ausschliesslich auf die Angaben der SBB. Das Motto scheint in diesem Fall zu sein: &#8220;Wenn die SBB sagt, es sei genügend, dann ist es genügend und dann wollen wir es gar nicht genauer wissen.&#8221;</p>
<p>Dabei beklagen sich die Anwohner der betroffenen Strasse seit Fertigstellung der Wände, dass diese kaum etwas gebracht hätten. Insbesondere jene, die nicht das Privileg haben, im Parterre zu wohnen.</p>
<p>In dieser Stadt stehen die Interessen der Grossen, wie SBB, Implenia, Halter etc. über den Interessen von uns Normalos. Deshalb braucht es ausserparlamentarische Opposition. Je länger, je mehr.</p>
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		<title>Die Kunst der Doppelmoral</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 08:14:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ordnungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelmoral]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Schweizer Künstler richtet in einem Wiener Museeum einen Swingerklub ein und Pro Helvetia beteiligt sich mit 15&#8242;000 Franken an der Aktion. Das die Ausgangslage.
Dass dabei die Stiftung Pro Helvetia ins Kreuzfeuer der Kritik gerät, ist klar. Und wie reagiert deren Direktor Pius Knüsel? Im Interview mit dem Tagesanzeiger so:
Er (der Künstler, die Red.) führt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Schweizer Künstler richtet in einem Wiener Museeum einen Swingerklub ein und Pro Helvetia beteiligt sich mit 15&#8242;000 Franken an der Aktion. Das die Ausgangslage.<span id="more-271"></span></p>
<p>Dass dabei die Stiftung Pro Helvetia ins Kreuzfeuer der Kritik gerät, ist klar. Und wie reagiert deren Direktor Pius Knüsel? Im <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/kunst/SwingerSex-im-Museum-Buechel-fuehrt-die-Doppelmoral-vor-Augen/story/21959824" target="_blank">Interview</a> mit dem <a href="http://www.tagesanzeiger.ch" target="_blank">Tagesanzeiger</a> so:</p>
<blockquote><p>Er (der Künstler, die Red.) führt der Welt ihre Doppelmoral vor Augen: Wir tolerieren die Realität der Swingerclubs. Nur wenn sie im Museum auftauchen, ist es plötzlich ein Skandal.</p></blockquote>
<p>Der Mann begreift nichts. Der Skandal ist nicht das Auftauchen eines Swingerklubs im Museeum. Vielmehr ist es die Tatsache, dass so ein Projekt vom Steuerzahler zwangsbezuschusst wird. Und die Doppelmoral steckt hier drinn: Der Staat bestraft Zuhälterei und Kuppelei, es sei denn sie fände im Museeum statt.</p>
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		<title>Oh, diese Planwirtschaft!</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 21:24:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ordnungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Limmattaler Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Planwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralsimus]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Schweizer Gesundheitswesen ist eine Grossbaustelle. Nicht zuletzt, weil es planwirtschaftlich und doch subsidiär organisiert ist. Der Fall des Limmattalspitals zeigt anschaulich, wohin das führt.
Da planen die lokalen Behörden seit Jahren einen Neubau, weil das in den 70er Jahren erbaute Patientensilo sich nicht mehr wirtschaftlich betreiben lässt. Dann fordert die Zentralverwaltung kantonale Gesundheitsdirektion den Ausbau der ambulanten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Schweizer Gesundheitswesen ist eine Grossbaustelle. Nicht zuletzt, weil es planwirtschaftlich und doch subsidiär organisiert ist. Der <a href="http://www.a-z.ch/news/politik/dem-limmi-fehlen-100-millionen-6238354" target="_blank">Fall des Limmattalspitals</a> zeigt anschaulich, wohin das führt.<span id="more-268"></span></p>
<p>Da planen die lokalen Behörden seit Jahren einen Neubau, weil das in den 70er Jahren erbaute Patientensilo sich nicht mehr wirtschaftlich betreiben lässt. Dann fordert die <span style="text-decoration: line-through;">Zentralverwaltung</span> kantonale Gesundheitsdirektion den Ausbau der ambulanten Abteilung. Mehrkosten: 100 Mio. Franken. Und nun plötzlich entscheidet sich die Gesundheitsdirektion, für ambulante Leistungen keinen Leistungsauftrag mehr ans &#8220;Limmi&#8221; zu vergeben. Zentralistisch entscheiden die Planwirtschafter, welche Region wieviel von was erhält. Wettbewerb? Nein Danke!</p>
<p>Nun folgt aber die Konsequenz auf dem Fusse, weil das Spitalwesen eben nur teilweise zentral verwaltet wird. Den Bau bezahlen müssen die Zweckverbände und die Vertragsgemeinden subsidiär. Mindestens teilweise. Und da setzen nun unsere kreativen Exekutivpolitiker mit ihrer ganzen Schaffenskraft an. Denn wo eine Lücke ist, wird sich auch jemand finden, der diese zu füllen sucht. Wenns mit Steuergeldern geht, umso einfacher. Man zieht nun also einfach eine &#8220;privatwirtschaftliche&#8221; Lösung in Betracht. Und hintertreibt damit die Sandkastenspiele der Zentralverwaltung. Man hat ja damit bereits Erfahrung. Als der Kanton das MRI fürs &#8220;Limmi&#8221; nicht bewilligte, gründete man kurzerhand eine AG mit den Gemeinden als Aktionariat. Diese schreibt Jahr für Jahr fette Gewinne &#8211; und treibt damit die Krankenkassenprämien in die Höhe.</p>
<p>Wetten, dass mit dem ambulanten Bereich dasselbe passiert? Ich bleibe dran.</p>
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