Ein Schweizer Künstler richtet in einem Wiener Museeum einen Swingerklub ein und Pro Helvetia beteiligt sich mit 15′000 Franken an der Aktion. Das die Ausgangslage.
Dass dabei die Stiftung Pro Helvetia ins Kreuzfeuer der Kritik gerät, ist klar. Und wie reagiert deren Direktor Pius Knüsel? Im Interview mit dem Tagesanzeiger so:
Er (der Künstler, die Red.) führt der Welt ihre Doppelmoral vor Augen: Wir tolerieren die Realität der Swingerclubs. Nur wenn sie im Museum auftauchen, ist es plötzlich ein Skandal.
Der Mann begreift nichts. Der Skandal ist nicht das Auftauchen eines Swingerklubs im Museeum. Vielmehr ist es die Tatsache, dass so ein Projekt vom Steuerzahler zwangsbezuschusst wird. Und die Doppelmoral steckt hier drinn: Der Staat bestraft Zuhälterei und Kuppelei, es sei denn sie fände im Museeum statt.

