Der Stadtrat gibt sich ja reichlich Mühe, die Sorgen und Nöte des Normalbürgers zu bagatelisieren, um dafür um so mehr den grossen Playern zu flattieren. In seiner Antwort auf eine Anfrage betreffend der Wirksamkeit der Lärmschutzwände entlang der Zürcherstrasse stützt er sich – expertenhörig wie eh und je – ausschliesslich auf die Angaben der SBB. Das Motto scheint in diesem Fall zu sein: “Wenn die SBB sagt, es sei genügend, dann ist es genügend und dann wollen wir es gar nicht genauer wissen.”
Dabei beklagen sich die Anwohner der betroffenen Strasse seit Fertigstellung der Wände, dass diese kaum etwas gebracht hätten. Insbesondere jene, die nicht das Privileg haben, im Parterre zu wohnen.
In dieser Stadt stehen die Interessen der Grossen, wie SBB, Implenia, Halter etc. über den Interessen von uns Normalos. Deshalb braucht es ausserparlamentarische Opposition. Je länger, je mehr.

