Jan 08

Direkt nördlich hinter dem Bahnhof Dietikon gelegen, befindet sich das Altbergquartier. Es ist daher optimal mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen. So ein Gebiet, müsste man meinen, wäre prädestiniert für eine gemischte Wohn-/Dienstleistungszone, wo sowohl Zu- wie auch Wegpendler ohne motorisierten Individualverkehr ihr Mobilitätsbedürfnis optimal befriedigen können. Damit möglichst viele von so einer ausgezeichneten Lage profitieren können, wäre verdichtetes Bauen unumgänglich. Damit das Quartier aber wohnlich bleibt, braucht es Grünflächen. Was läge da näher, als auf relativ wenigen Quadratmetern sechs, sieben oder gar acht Stockwerke in die Höhe zu bauen? Doch nein, der Stadtrat belässt es bei W3. Lieber bewilligt er im Gebiet Silbern/Lerzen/Stierenmatt neue Wohnungen, obwohl ein neuer Bahnhof dort erst in vielen, vielen Jahren Realität wird und die Meisten mit dem Auto zur Arbeit fahren werden. Einmal mehr wurde hier eine Chance vertan, mit einer vernünftigen Planung dem Siedlungsdruck Herr zu werden und eine ressourcenschondene Stadtentwicklung zu befördern.

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